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23. Jänner 2018

Deutliches Gästeplus für Schloß Schönbrunn und Schloss Hof 2017

Presseinformation, Wien, Jänner 2018

Deutliches Gästeplus für Schloß Schönbrunn und Schloss Hof 2017

Ebenfalls gestiegene BesucherInnen-Zahlen im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, den Kaiserappartements in der Wiener Hofburg mit Sisi Museum und Silberkammer sowie Schloss Niederweiden.

Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) setzt ihren Erfolgskurs fort. Auch 2017 spiegelt sich die positive Bilanz im Gästeplus an allen Standorten in Wien und Niederösterreich wider.

Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr: Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen bei rund 58 Millionen Euro, einem Plus von 5% zum Vorjahr. Davon stammen etwa zwei Drittel aus Ticketverkäufen, je rund ein Sechstel aus Shopeinnahmen (ca. 10 Millionen Euro, einem Plus von 7,5%) sowie aus Vermietungen und Verpachtungen.

Maria Theresia Jahr
Inhaltlich stand 2017 im Zeichen des 300. Geburtstages von Maria Theresia. Dazu wurde an mehreren Standorten eine Sonderausstellung gezeigt, welche das Bild der „Landesmutter“ als Herrscherin und Familienmensch durchleuchtete, die Facetten und auch die Schattenseiten der Person Maria Theresia gegenüberstellte. „Der Erfolg dieser Ausstellung hat sich insbesondere durch das Standort-übergreifende Konzept, die engagierte Zusammenarbeit und den Einsatz aller MitarbeiterInnen ausgezeichnet sowie der exzellenten Kooperation aller PartnerInnen“ betont SKB-Geschäftsführer Klaus Panholzer. Gesamt konnten innerhalb der SKB-Standorte somit rund 264.000 BesucherInnen der Maria Theresia-Ausstellung erreicht werden.

Erlöse fließen als Investitionen in die Kulturdenkmäler
Auch 2017 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 12 Millionen Euro investierte die SKB in Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten. Im Zentrum standen dabei u. a. die Restaurierung der Chinesischen Kabinette, der Schlosskapelle und des Ostterrassenkabinetts in Schloß Schönbrunn sowie die Wiederherstellung der Großen Kaskade in Schloss Hof.

Auch 2018 stehen zahlreiche und wesentliche Bauprojekte an: Neben Restaurierungsarbeiten u.a. vom Salon Franz Karl, dem Rösselzimmer sowie dem ersten und zweiten Rosa Zimmer werden in Schloß Schönbrunn auch im Außenbereich laufende Instandsetzungen vorgenommen – beispielsweise die Generalsanierung der Parkmauer Maxingstraße sowie die laufenden Erhaltungsarbeiten an Brunnen, Vasen und Skulpturen.

Der Baustart für die Umgestaltung des Vorfelds in der Schönbrunner Schloßstraße ist ebenfalls geplant.

„Einen Schwerpunkt bildet auch das innovative Projekt der BesucherInnen-Strom Analyse, mit der Zielsetzung ein zielgenaues und nachhaltiges BesucherInnen-Management zu implementieren, um den Erlebniswert und die Sicherheit der Gäste auch zukünftig auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Natürlich unter größtmöglicher Schonung der historischen Substanz und Achtung der UNESCO Welterbekonvention, der sich Schloß Schönbrunn als UNESCO Weltkultur Erbe verpflichtet sieht“, erläutert SKB-Geschäftsführer Klaus Panholzer.

In den Kaiserappartements in der Hofburg wird der Investitionsschwerpunkt auf die laufende Restaurierung der Räumlichkeiten gelegt, u. a. das Vorzimmer der Kaiserin, das Türhüterzimmer sowie das Turn- und Toilettezimmer Kaiserin Elisabeths. In Schloss Hof wird der Schwerpunkt auf die Fertigstellung der Großen Kaskade und die Wiederherstellung der 7. Terrasse sowie der Barockgartenmauer gelegt.

Bundesministerin Margarete Schramböck, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, betont als Eigentümervertreterin der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) die Wichtigkeit der Zielsetzung der SKB, die vorhandenen Ressourcen der betreuten Objekte in authentischer Form zu erschließen und für Kultur, Tourismus und Freizeit-Angebote nutzbar zu machen. „Unsere historischen Objekte sind nicht nur ein wertvolles Kulturgut, sondern auch ein wichtiger Image- und Wirtschaftsfaktor. Die Einnahmen werden überwiegend in die Erhaltung und Erneuerung der Gebäude investiert, um dieses wertvolle Erbe langfristig zu sichern“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Die größtmögliche Schonung der historischen Substanz ist daher auch Leitlinie für alle Aktivitäten der SKB.

Rückblick und Ausblick im Detail

Schloß Schönbrunn: Mit 3,8 Millionen (Plus 2,1%) Eintritten in das Schloss und die Angebote im Areal konnten die BesucherInnen-Zahlen erneut gesteigert werden. Auch ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der BesucherInnen – also rein nach Personen gezählt – konnte das Schloß Schönbrunn eine Zunahme von 7% auf rund 2,74 Millionen Gäste verzeichnen. Neben den klassischen Führungen hat sich auch das Kindermuseum sowie der Bereich der Schönbrunn Events mit einem Buchungsplus ausgezeichnet. „Diese positive Entwicklung setzt sich erfreulicherweise auch an allen Standorten in Wien und Niederösterreich fort“, so SKB-Geschäftsführer Klaus Panholzer. So verwaltet die SKB mit Schloß Schönbrunn, dem Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, den Kaiserappartements in der Wiener Hofburg mit Sisi Museum und Silberkammer sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes Österreichs. Die SKB ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus von der SKB selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht.

Hofburg: Auch das BesucherInnen-Angebot in den Kaiserappartements, dem Sisi Museum und der Silberkammer in der Hofburg wurde 2017 stark wahrgenommen. So konnten 772.000 Gäste verzeichnet werden, rund 3,5 % mehr als im Jahr davor. Das Programm 2018 wird sich mit Sonderformaten dem 120. Todestag der Kaiserin Elisabeth widmen.

Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien: Hier konnte 2017 ebenfalls mit einem sehr erfreulichen Gästeplus eine Steigerung von ca. 28% auf rund 65.000 Eintritte erreicht werden. Der Schwerpunkt im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien liegt 2018 auf der Wiener Moderne. Nach der Sonderausstellung „Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne“ wird mit der Gedenkausstellung „Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918“ auch dem Gedenkjahr Rechnung getragen.

Deutlicher BesucherInnen-Anstieg bei den Marchfeldschlössern
Schloss Hof und Schloss Niederweiden: Insgesamt konnten die Eintritte in die Marchfeldschlösser Schloss Hof und Schloss Niederweiden 2017 gegenüber dem Vorjahr um 24% erstmals auf über 300.000 gesteigert werden. Durch ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm, Sonderausstellungen, Erlebnispfade und die ganzjährige Öffnung des Areals wurde ein BesucherInnen-Rekord erreicht.

Die Marchfelder Schlösser starten 2018 zusätzlich zum vielfältigen Veranstaltungsprogramm mit der Sonderausstellung „Warum isst die Welt, wie sie isst?“, ein interaktives Erlebnis rund um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Essens, angefangen bei der Produktion über die Distribution und Konsumation des Essens bis hin zu deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt.

Nähere Informationen und Bildmaterial unter www.schoenbrunn.at | www.schlosshof.at | www.hofburg-wien.at | www.hofmobiliendepot.at | www.kaiserkinder.at | www.schoenbrunnmeetings.com (Schluss)

Rückfragehinweis:
Mag.a Petra Reiner
Stabstelle Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin
Tel.: +43 1 811 13 461
Mobil: +43 664 889 65 410
E-Mail: reiner@schoenbrunn.at

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