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Berglzimmer, Detail mit Wasservögeln (c) Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H, Foto: Lois Lammerhuber

Die Berglzimmer wurden von Johann Wenzel Bergl um 1766 geschaffen und von Kaiserin Maria Theresia in Auftrag gegeben. Sie zeigen illusionistische Landschaftsmalerei.


Über ein kleines Durchgangszimmer, in dem sich ursprünglich ein Stiegenabgang zur darunter liegende Etage befand und das mit einer exotischen Küstenlandschaft bemalt ist, gelangt man in einen größeren Raum, der zur Zeit Elisabeths als Garderobe diente und mit hohen Wandschränken versehen war. Dieses Zimmer ist ebenfalls mit einer illusionistischen Landschaftsmalerei gestaltet, die Johann Wenzel Bergl um 1766 im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia in den beiden Räumen geschaffen hat.

Bergl stammte aus Nordböhmen und wurde von Maria Theresia als Künstler sehr geschätzt. Sie ließ im Erdgeschoß des Schlosses Schönbrunn ihre Sommerzimmer und zwei weitere Appartements von Bergl gestalten, die sich bis heute erhalten haben und in ihrer Art einzigartig in Europa sind.

 


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