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Großer Salon der Kaiserin


Large Salon (c) SKB, Photo: Alexander Eugen Koller

Großer Salon der Kaiserin

Dieses Zimmer diente Elisabeth als Empfangssalon.


Weilte die Kaiserin in der Hofburg, frühstückte das Kaiserpaar gelegentlich gemeinsam in diesem Raum. Die Gemäldeausstattung erinnert an Elisabeths Griechenlandverehrung und ihre Bewunderung für südländische Landschaften. Die Kaiserin liebte vor allem das Mittelmeer, bereiste Italien und Griechenland, für dessen Geschichte, Mythologie und Kultur sie sich sehr interessierte. Im Großen Salon Elisabeths befindet sich eine Marmorfigur, die Antonio Canova, ein zur Zeit Napoleons gefeierter Bildhauer des Klassizismus, geschaffen hat und Napoleons Schwester Elisa Bonaparte in der Gestalt der griechischen Muse Polyhymnia darstellt. 

Elisa Bonaparte hatte 1809 Canova beauftragt, eine Porträtstatue von ihr zu schaffen, hatte aber nach dem Sturz Napoleons nicht mehr die finanziellen Mittel zur Verfügung, die bereits fertig gestellte Skulptur zu übernehmen. Canova änderte daraufhin die porträthaften Gesichtszüge zugunsten einer idealen Muse. Auf Betreiben Leopoldo Cicognaras, eines Kunstsachverständigen des Kaiser Franz II./I., kam die Statue als Hochzeitsgeschenk für Kaiserin Karolina Augusta, der vierten Gemahlin Franz II./I., im Jahre 1816 nach Wien und fand schließlich im Salon der Kaiserin Elisabeth in der Amalienburg ihren endgültigen Standort.


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