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Großer Salon (c) SKB, Foto: Alexander Eugen Koller

„… in diesen kleinen Salons weilt er gerne, wenn er Familienbesuch, den seines Bruders, seiner Enkel, Neffen usw. erhält. Dort nimmt er in ihrer Gesellschaft eine Tasse Tee zur Dämmerstunde, plaudert mit ihnen, und vor Allem, frägt er sie nach ihren Wünschen…“ (Viribus Unitis, 1898)


Im Großen Salon empfing Franz Joseph Familienbesuch. Ein eindrucksvolles Porträt des Kaisers von Engelmann zeigt Franz Joseph im Ornat des Ordens vom Goldenen Vlies. Das Porträt wurde im Jahre 1898 geschaffen, als der Kaiser das fünfzigjährige Regierungsjubiläum beging, dessen Feierlichkeiten jedoch durch den Tod Elisabeths, die im September desselben Jahres einem Attentat in Genf zum Opfer fiel, überschattet waren.

Das Porträt der Kaiserin Elisabeth mit Dogge von Arthur Koppay wie auch zwei Bildnisse der Erzherzogin Sophie, der Mutter des Kaisers gehören ebenfalls zur originalen Ausstattung des Großen Salons. 

Das berühmte Porträt des Kronprinzen Rudolf von Tadiuz von Adjukiewicz, für welches Rudolf kurz vor seinem Suizid Modell gesessen ist, komplettiert die Ausstattung des Großen Salons. In den beiden Etageren liegen einige Exemplare des sogenannten „Kronprinzenwerkes“. Es gehört zu den bedeutendsten Werken, die Kronprinz Rudolf verfasst hat. Eindrucksvoll beschreibt er darin die verschiedenen Länder und Kulturen der Monarchie und die seiner Meinung nach beste Regierungsform. In Politik und vielen anderen Dingen waren Vater und Sohn völlig unterschiedlicher Meinung, was zu großen Konflikten führte.


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