Zum Inhalt
Charlotte von Belgien, Gemahlin Maximilians (c) SKB, Foto: Lois Lammerhuber, Sammlung Bundesmobilienverwaltung

Der Kleine Salon diente als Rauchzimmer und ist heute als Gedenkraum für Kaiser Maximilian von Mexiko eingerichtet.


Maximilian, der jüngere Bruder Franz Josephs, nahm 1864, in einer politisch sehr schwierigen Situation, auf Drängen seiner ehrgeizigen Frau Charlotte von Belgien die mexikanische Kaiserkrone an. Nachdem Maximilian auf sämtliche Ansprüche in Österreich verzichtet hatte, brach das Paar nach Mexiko auf, das vom Bürgerkrieg zwischen Konservativen und Revolutionären gespalten war. Trotz großer Anstrengungen von Seiten Maximilians, die Unruhen unter Kontrolle zu bringen und Reformen im Land umzusetzen, gelang es nicht, die Ordnung wiederherzustellen. Schließlich wurde der Kaiser von den Revolutionären unter der Führung von Benito Juarez gefangen genommen und standrechtlich erschossen. 

Charlotte, die nach Europa geeilt war, um militärische Unterstützung zu mobilisieren, konnte den Verlust Maximilians und den der Krone nicht verkraften.

Sie fiel in geistige Umnachtung und lebte, unter Verfolgungswahn leidend, bis zu ihrem Tod im Jahre 1927 auf einem belgischen Schloss. Eine Büste zeigt den Konteradmiral Wilhelm von Tegetthoff, der den Leichnam Maximilians nach Wien überführte um in der Kaisergruft bestattet zu werden.

Admiral Tegetthoff, der ein persönlicher Freund Maximilians war, erlangte Berühmtheit bei der Seeschlacht von Lissa 1866, bei der er die weit überlegene italienische Flotte besiegen konnte.


Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um unseren Besuchern den bestmöglichen Service anbieten zu können.
Durch das Nutzen dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutzerklärung