Zum Inhalt
Wohn- und Schlafzimmer Elisabeths (c) SKB, Foto: Edgar Knaack

Bis um 1870 war dieser Raum das gemeinsame Schlafzimmer des Kaiserpaares, dann übersiedelte Franz Joseph in seinen eigenen Schlafraum im Reichskanzleitrakt.


Das Bett der Kaiserin, ebenfalls ein modernes, „gesundes“ Eisenbett, wurde inmitten des dreifenstrigen Raumes hinter einem Paravent aufgestellt. Bilder, Möbel, Teppiche und sonstige Gegenstände aus den Privaträumen Elisabeths kamen nach dem Tod der Kaiserin in den Besitz ihrer beiden Töchter Gisela und Marie Valerie sowie in den der Enkelin Elisabeth, der Tochter des Kronprinzen Rudolfs.

Die Enkeltochter, die aufgrund ihrer zweiten Ehe mit dem Sozialdemokraten Leopold Petznek als „rote Erzherzogin“ in die

Geschichte einging, bestimmte in ihrem Testament, dass nach ihrem Tode alle Gegenstände aus ehemals kaiserlichem Besitz  in jeweils entsprechende Museen und Sammlungen zurückzustellen sind. Zur Originalausstattung aus dem Besitz Elisabeths gehören heute noch ein kleiner Schreibtisch mit dazugehörigem Sessel und Briefkasten und in der linken Raumecke der neugotische Hausaltar, den Vinzenz Pilz 1855 für die Kaiserin in Rom geschaffen hat.


Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um unseren Besuchern den bestmöglichen Service anbieten zu können.
Durch das Nutzen dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutzerklärung