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Suppenterrine aus dem Service der Manufaktur Thun, Klösterle (Böhmen) (c) SKB, Foto: Marianne Haller, Sammlung Bundesmobilienverwaltung

Diverse Tafelservice

Das Weiß-Goldene Speiseservice wurde 1851 vom Wiener Hof bestellt, es ist jedoch anzunehmen, dass es für den ehemaligen Kaiser Ferdinand (mit dem Beinamen "Der Gütige") angekauft wurde, der zugunsten seines jungen Neffen Franz Joseph auf den Thron verzichtete und in die Prager Burg übersiedelte.


Das Weiß-Goldene Speiseservice wurde 1851 vom Wiener Hof bestellt, es ist jedoch anzunehmen, dass es für den ehemaligen Kaiser Ferdinand (mit dem Beinamen "Der Gütige") angekauft wurde, der zugunsten seines jungen Neffen Franz Joseph auf den Thron verzichtete und in die Prager Burg übersiedelte.

Zur Neuausstattung seines Prager Haushalts sollte das in der Gräflich Thun´schen Porzellanfabrik zu Klösterle in Böhmen bestellte Weiß-Goldene Speiseservice zur Verfügung stehen.

Das Tafelservice für Erzherzog Ferdinand Max, dem späteren Kaiser Maximilian von Mexiko, kam aus dem Schloß Miramare bei Triest nach Wien.

Das Tafelservice ist ein Produkt der Porzellanfabrik Herend in Ungarn, die sich bald nach der Übernahme einer bestehenden Porzellanfabrik im Jahre 1839 durch Moritz Fischer auf das Kopieren chinesischer Vorbilder spezialisiert hatte. Erste Kontakte mit dem kaiserlichen Hof in Wien 1854 zeigten auch Erfolge, u.a. kaufte Franz Joseph ein Teeservice als Weihnachtsgeschenk für seine Mutter Erzherzogin Sophie an. 1864 wurde für Erzherzog Ferdinand Max ein neues Service angefertigt. Der ostasiatische Dekor mit den typischen Imari-Farben wurde nach dem Schloss des Erzherzogs als „Miramar“ bezeichnet.

 

 


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