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Hofküche

Eine Auswahl von kupfernen Wannen, Kesseln, Töpfen und Formen geben eine Vorstellung vom Umfang und von der Vielfalt der Aufgaben der Hofküche.


Eine Auswahl von kupfernen Wannen, Kesseln, Töpfen und Formen geben eine Vorstellung vom Umfang und von der Vielfalt der Aufgaben der Hofküche: Steinbuttwannen, Wasserkessel, Spargelwannen, Olio-Kessel, Glutwannen, in deren vertieften Deckeln glühende Kohlen für "Oberhitze" sorgten. Sie alle dokumentieren den ungeheuren Aufwand, den ein Hofstaat mit bis zu 5.000 Personen erforderte.

Kupferformen wurden in unzähligen Varianten für Gelées, Sulz, Biskuit, Crèmes, Nougat und natürlich für den kaiserlichen Gugelhupf verwendet und geben einen Einblick in die Kunst der Hofzuckerbäckerei und der Mehlspeisküche.

Kupfer war über Jahrhunderte in adeligen und gutbürgerlichen Haushalten gängiges Kochutensil. Es hatte den Vorteil, dass es Wärme gut leitete; der Nachteil war jedoch der giftige Grünspan, der sich durch säurehältige Speisen entwickelte. Deshalb musste das Geschirr verzinnt und ständig auf Fehlstellen im Zinn überprüft werden.


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