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Imari Porzellan

Eine umfangreiche Sammlung ostasiatischer Porzellane aus der Zeit um 1700.


Die Silberkammer verdankt Herzog Karl Alexander von Lothringen, dem Bruder des römisch-deutschen Kaisers Franz I. und Schwager Maria Theresias, eine überaus bedeutende und umfang-reiche Sammlung ostasiatischer Porzellane aus der Zeit um 1700. Diese Mehrzahl dieser Porzellanobjekte wurde ursprünglich in Japan wie auch in China hergestellt und über den japanischen Hafen Imari exportiert. Die Objekte wurden ausschließlich für den europäischen Markt gefertigt und erhielten oft in Europa überaus aufwändige Silbermontierungen, die von europäischen Kunsthandwerkern ausgeführt und damit in die Kategorie von Luxusgegenständen gehoben und nobilitiert wurden. 

Die Montierungen dienten auch dazu, aus den asiatischen Gefäßformen Tafelgeräte zusammenzusetzen, die der europäischen Tafelkultur entsprachen. Das Mundzeug der Kaiserin Maria Theresia diente ausschließlich für deren persönlichen Gebrauch. Es war ein für sie persönlich angefertigtes und von ihr benütztes Besteck und setzt sich aus einem Messer, einer Gabel, einer Vorlegegabel und einem Löffel zusammen, ergänzt von einem kleinen Eierbecher, einem Eierlöffel mir Markzieher und einer Salzbüchse. Es besteht aus purem Gold und wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts geschaffen.


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